Neue AGB’s bei den Banken

150,00 EUR Strafe!

So, oder so ähnlich kann es fortan am Bankschalter heißen, wenn jemand mit Ihrer gestohlenen EC-Karte Bargeld von Ihrem Girokonto abhebt oder Zahlungen vornimmt.

Warum?

In diesen Tagen trudeln fleissig die neuen AGB der der Banken bei Ihren Kunden in den Briefkästen ein. Im Detail bedeutet das für Sie als Besitzer eines Girokonto, dass Sie ortan eine Art Selbsbeteiligung tragen müssen, wenn Ihre EC-Karte gestohlen wurde. Hintergrund diese Kundenbenachteiligung ist eine EU-Richtlinie, die wie immer, gleiches Recht aller EU-Bürger vorsieht. Im Kern geht es darum, dass Banken jetzt nur noch für Schäden über 150,00 EUR aufkommen.

Bisher haben die Banken den gesamten Schaden im Falle einer betrügerischen Abhebung von Ihrem Girokonto oder Sparkonto übernommen!

Wie bei jeder Regelung gibt es natürlich Ausnahmen. Das soll heißen, dass einige Banken durchaus Kulanzregelungen für Ihre Kunden getroffen haben. Im Falle eienr solchen Kulanzregelung, übernimmt Ihre Hausbank den gesamten Schaden und Sie sind von der 150 Eur Regel befreit. Ob Ihre Hausbank zu den Kulanzträgern zählt erfragen Sie am Besten individuell beim nächsten Besuch in ihrer Filliale.

Der Tipp von Tagesgeldbroker lautet:

Belassen Sie überschüßiges Geld auf Ihrem Tagesgeldkonto. Reduzieren Sie, falls möglich den Dispokredit Ihres Girokontos auf ein Minimum, so ist der zu entstehende Schaden nicht allzu groß. Zwar ersetzt Ihre Bank den Schaden wie bereits im oberen Abschnitt erläutert. Grundsätzlich ist das Geld aber erst einmal Weg und Sie haben im Falle des Falles ein sattes Minus auf dem Konto.

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